… ist ja mit dem Jahreswechsel Geschichte. Gerade hat Tina Piazzi das auch per Rundschreiben verkündet:
»Am 31.12.2010 nehmen wir rebell.tv vom Netzt und präsentieren eine neue, konstellatorische Homepage auf den bisher bekannten Adressen und natürlich auch auf http://dfdu.org. Die über 3000 Video-Schnipsel, die rund 500 Podcasts werden online nicht mehr verfügbar sein. Die fast 16'000 Einträge und Hyperlinks im Zettelkasten (Blog) gehen verloren. Die multimedialen, interaktiven Magazine bleiben online, die Wochenkommentare von Hanspeter Spörri mit den Werte- und Entwicklungsquadraten sind in Band 1 von ›Die Form der Unruhe‹ dokumentiert.«
Als atemberaubende Alternative zum Feiertags-Fernsehen empfehlen wir bis Silvester (und eben nur bis Silvester) 12 Lieblingsmomente von rebell.tv. D!a!n!k!e!, SMS, dafür:
1. In der Krypta des Cabaret Voltaire. Christoph Schlingensief holt bei seiner Mom telefonische Auskünfte über den Dadaismus ein: (27.10.2009)

2. SMS bei Matussek im Büro. Der schaut rebell.tv: (31.8.2007)

M.M.: Und Sie machen die Seite ganz alleine oder was?
SMS: Logo. Ich mach nichts anderes!
3. Henryk M. Broder signiert Bücher und prahlt damit, wie viele Kaffeehäuser von Zürich er schon durch hat: (29.10.2006)

4. SMS auf Schneetour zum Herrnhuter Stern: (12.3.2006)

5. SMS auf der Zoo Art Fair in London: »Joseph Beuys‘ Nightmare«. Allein schon wegen der Geigen-Sirenen: (03.11.2008)

Im Urteil der NZZ »so ›trashig‹ wie ein unbeholfenes Ferienvideo und gleichzeitig so haargenau geschnitten und montiert, wie es sich für ein subversives Werk gehört«.

7. Hermann Nitsch als Maskottchen von rebell.tv (»der mit den Augen klappt«): (12.7.2007)

8. Bazon Brock besucht die Sendezentrale von rebell.tv: (15.7.2009)

9. Käte Ledig-Schön zu SMS: »Machen Sie auch Kunst? Oder nur Fernsehen?« (20.5.2006)


11. Ein Tagtraum in der U-Bahn: »Nächste Station: Neukölln«. (3.2.2009)

12. Anstiftung zur Rebellion: »Get off your shoes«. (28.12.2008)

Und der Abspann für die Ewigkeit:
des heiligen Zorns. Gehet hin in Unruhe!«
(Die Links hier dürften also ab dem 1. Januar alle tot sein, außer Nr. 10. Die Screenshots bringen wir mit freundlicher Genehmigung des Urhebers. Und den aus der Seitenleiste herauszwinkernden Hermann Nitsch haben wir hier archiviert [GIF, 363 kB].)
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