(Übersicht: Alle 10 besprochenen Serien. – Vorwort: Besuch im Serienland.)
Das Schöne an »The Big Bang Theory«: Es ist eine Sitcom, will nicht mehr sein als genau das, und das macht sie sehr gut, obwohl das eingespielte Gelächter mehr als outdated ist.
Die zweite Staffel hat endlich auch die Erkenntnis gebracht, dass nicht etwa der halbwegs nach Normalität strebende Leonard die Hauptfigur ist, sondern der gegen Normalität allergische Sheldon. Er muss einerseits den von wissenschaftlicher Korrektheit beseelten Nerd spielen, schafft es aber inmitten der anderen Klamaukfiguren (Wolowitz und Raj), eine ganz eigene Würde auszustrahlen.
Zu den Gimmicks der 2. Staffel zählte der Auftritt des astrophysikalischen Nobelpreisträgers George Smoot, der in Folge 17 einen kurzen Cameo-Auftritt absolviert. Er hatte sich als Fan an die Show gewandt und durfte daraufhin bei einer fiktiven Konferenz auf seinen Fan Sheldon treffen, der ihm vorschlägt, demnächst als Team zu forschen (natürlich in alphabetischer Reihenfolge, »Cooper – Smoot«). Und Smoot antwortet: »With all due respect, Dr Cooper, are you on crack?«
Die Leonard-Penny-Frage steht immer noch wie ein Elefant im Raum, sozusagen, und deren Ungeklärtheit führt am Ende sogar dazu, dass Leonard und die anderen Sheldon auf eine Nordpolarexpedition begleiten, bei der er – was sonst? – die Stringtheorie endlich mal beweisen will.
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