Das letzte Wort vom Wörthersee

Ok, die Klagenfurt-Reporterin sagte – wie 94 Prozent aller F-Journalisten – nicht »ich«, und auch sonst scheint es, als hätte K. M.-Z. ihre erste Klagenfurt-Lektion schnell gelernt. Nämlich die, dass es auch im ORF-Theater nur einen Spiralblock für alle gibt. Da teilte sich Elmar Krekelers »solipsistische Wörterwelt« das literaturkritische Karokästchen mit Christoph Schröders Beobachtung, »dass nicht wenige Autoren sich Solipsisten und Egomanen als Protagonisten wählten«, und schon hatte auch K. M.-Z. für die SZ notiert: »Weltekel und Solipsismus – nichts Neues in Klagenfurt.«

Non sola ipse fecit? Der Umblätterer wird das selbstständige Schaffen der K. M.-Z. auf jeden Fall weiterverfolgen. So wie wir hier ja ohnehin das einzige allumfassende Live-Monitoring des deutschen Feuilletons realisieren. Und natürlich exklusiv wissen, wer heute nicht erster Klasse reist …

Kommentare

2 Kommentare zu „Das letzte Wort vom Wörthersee“

  1. Avatar von czz

    Ad „1 Spiralblock @ ORF-Kärnten“:
    Warum, denken 94% aller Jener, welche kein Personalpronomen verwenden (oder eben jene die 6 %, welche dies nicht unterlassen), ist der ex-Kärnten-ORF-Mann Dr. Willy Mitsche wohl nach Wien gegangen und dort zum Hörfunkdirektor gewählt ? –
    Richtig: Die Menge der Spiralblocks @ Funkhaus Argentinierstrasse beträgt 1 + n. [http://kundendienst.orf.at/unternehmen/menschen/geschaeftsfuehrung/mitsche.html]

  2. Avatar von Dumbledore
    Dumbledore

    genau, „solipsistisch“ ist das neue „lakonisch“ .

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