Wenn du mal richtig Zeitung lesen willst:

München
Das Coffee Fellows im Tal.
(Ein Eisbein beim Straubinger und dann erst mal hierher.)
Wenn du mal richtig Zeitung lesen willst:

München
Das Coffee Fellows im Tal.
(Ein Eisbein beim Straubinger und dann erst mal hierher.)
Wenn du mal richtig Zeitung lesen willst:

Berlin
Das Sankt Oberholz am Rosenthaler Platz.
(»Wann nehmt ihr entlich dass Sant Oberholz mit in euRe liste auf?«
–– E-Mail von Christoph N., Berlin-Marzahn)
Wenn du mal richtig Zeitung lesen willst:

Göttingen
Das Cron & Lanz in der Weender Straße.
(In memoriam Walter Kempowski.)
Wenn du mal richtig Zeitung lesen willst:

Tübingen
Das il dolce in der Pfleghofstraße.
»Diese Dolci, mein Freund, werden Sie nie vergessen.«
(Hölderlin zu Waiblinger, 1822)
Wenn du mal richtig Zeitung lesen willst:

Paris
Das M|Café in der Avenue de France, gleich neben der BnF.
(Sie – verwaschenes »Little Miss Sunshine«-Shirt – las
das Buch: J.-Pierre Jessenne: »Histoire de la France.
Révolution et Empire, 1783-1815«. Sie schlief dauernd
über ihrem schlecht kopierten Exemplar ein und ich hatte
schon gar nicht mehr hingesehen, als plötzlich …)
Wenn du mal richtig Zeitung lesen willst:

Madrid
Das Casa Labra in der Calle Tetuán.
(Kaffee und Fisch. Immer wieder Kaffee und Fisch.)
Wenn du mal richtig Zeitung lesen willst:

Paris
Das Stratto in 95, bd Saint-Germain.
(Pizza, Pasta und ein Kaffeehaustisch, auf den
der »Spiegel«, »Paris Match«, der »Economist«
und die »Vanity Fair« genau draufpassen.)
Wenn du mal richtig Zeitung lesen willst:

Leipzig
Der Telegraph am Dittrichring.
(Morgens ein Italian Basic,
abends einen Sambuca und nach
Schließung einen Ramazotti.)
(Gastbeitrag von czz)
Wenn du mal richtig Zeitung lesen willst:

Adrian, TX
Das MidPoint Cafe an der Route 66.
(Heaven is a place where nothing ever happens. –– Talking Heads)
Wenn du mal richtig Zeitung lesen willst:

Budapest
Das Európa Kávéház in der Szent István Körut.
(Das Stipendium war mager, aber für den täglichen
Besuch im Európa Kávéház hat es immer noch gereicht,
zumal die aus dem Goethe-Institut geklauten
FAZ-Ausgaben für uns gratis waren. –– Gabriel)