Na gut, also doch noch eine US-Serien-Top-15. Die »Trailer Park Boys« (zu denen ich vor Jahren mal einen längeren Artikel geschrieben habe) sind natürlich nicht US, sondern kanadisch to the bones, aber egal. Ansonsten hat sich der Qualitätsserienkosmos in den letzten Jahren ja international ziemlich ausgeweitet, meine Top-3 waren da das brasilianische »O Negócio«, das italienische »1992« und das dänische »1864«. Vielleicht bald mal Zeit für eine internationale Liste.
Die Seriencharts der letzten Jahre sind hier: 2005/06, 2006/07, 2007/08, 2008/09, 2009/10, 2010/11, 2011/12, 2012/13, 2013/14.
Die Charts kommen heute zum zehnten Mal, insgesamt sind wir jetzt bei 135 gelisteten Staffeln, und angefangen übrigens hatte damals alles bei satt.org und serienjunkies.de. Diesmal gibt es aber nicht mal mehr Liner Notes zum Ranking, und wo die Stelle ist, ab der nicht mehr gute, sondern eher ziemlich schlechte Staffeln gelistet werden, bleibt wie immer unverraten:
1. Mad Men (7. Staffel/zweite Hälfte, amc)
2. Game of Thrones (5. Staffel, HBO)
3. Trailer Park Boys (9. Staffel, Netflix)
4. Boardwalk Empire (5. Staffel, HBO)
5. Better Call Saul (1. Staffel, amc)
6. Louie (5. Staffel, FX)
7. House of Cards (3. Staffel, Netflix)
8. Lilyhammer (3. Staffel, Netflix)
9. Veep (4. Staffel, HBO)
10. The Comeback (2. Staffel, HBO)
11. Silicon Valley (2. Staffel, HBO)
12. Episodes (4. Staffel, Showtime)
13. Girls (4. Staffel, HBO)
14. Marco Polo (1. Staffel, Netflix)
15. Homeland (4. Staffel, Showtime)
Ach so, einen der besten Artikel zum Serienhype und vor allem zu der hilflosen Behauptung, die US-Serien der letzten Jahre hätten den Roman abgelöst, hat Jan Küveler in der »Welt« geschrieben, bitte lest den alle.
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