Z wie Zeitungsname

Zeitungsspitznamen (»Prantl-Prawda«) wären natürlich auch mal ein Thema gewesen, aber in Ballung wird das schnell zur Freakshow, siehe die Raterunde zur »Rentner-Bravo« damals bei SPON.

»Z wie Zeitungsname«, schon vor zwei Wochen drüben bei der »Welt« erschienen, handelt von den Tücken, Zeitungen beim ganz normalen Namen zu nennen oder eben abzukürzen. So wie das »Pastewka« versucht hat, gleich zu Beginn der Folge »Die Saunabürste« (2007):

(Im Zeitungsladen.)
Pastewka: Guten Morgen, ich hätt gern einen Stadtanzeiger, eine WAMS und eine FAS, bitte.
Verkäufer: D-die was?
Pastewka: Die FAS. Die ›Frankfurter Allgemeine Sonntags­zeitung‹. Und WAMS ist ›Welt am Sonntag‹, WAMMMS! Ist die Abkürzung.
Verkäufer: Ah. Wusst ich nicht. Kann man eijentlich auch gleich ›Welt am Sonntag‹ sagen. Mit der Erklärung, das dauert doch viel länger.
Pastewka: Jaaa, das hat aber jetzt nur so lange gedauert, weil Sie … (usw.)

 

Kommentare

2 Kommentare zu „Z wie Zeitungsname“

  1. Avatar von Gregor Keuschnig

    Vor einigen Jahren in einem Düsseldorfer Kiosk. Ich: „Haben Sie die Zeit?“ – und womöglich dabei das „die“ ein bisschen verschluckend. Die Frau im Kiosk: „Ja, bitte?“ Beide warten. Ich: „Die Zeitung ‚Die Zeit‘?“ Sie schaut suchend in ihre Auslage; schüttelt den Kopf. Ich bedanke mich.

  2. Avatar von Marcuccio
    Marcuccio

    »Weshalb sagt jeder ›taz‹ und liest doch ›die tageszeitung‹?« Weil die taz sich das jetzt auch mal gefragt hat, hat sie seit Samstag einen neuen Titelkopf. »Jetzt steht da ihr voller Name: taz. die tageszeitung.« Schon gespannt, wie korrekt der DLF das ab morgen 7 Uhr 15 in seine Presseschau integriert…

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