Das Praktische am Wahlkampf ist ja, dass jetzt wieder diese ganzen Interviews aus den Abgeordnetenbüros kommen, mit Fotos direkt vom Politikerschreibtisch. Uns von der Partei der Zeitungswähler interessiert da natürlich vor allem, welches Presse-Portfolio so ausliegt. Lafontaine hat griffbereit:
Obenauf die Junge Welt
dann die taz,
erst dann Neues Deutschland,
und zuunterst die Süddeutsche.
Ob sich das Quartett nach Zeitungsformat, Weltanschauung oder Leseritual stapelt, haben die Regionalzeitungskorrespondenten leider nicht gefragt. Vorn auf dem Tisch übrigens ein Buch namens »Die Linke Versuchung«, rechts hinter Lafontaine, auf dem Regal, winkt Papst Benedikt von einem Foto.

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